Galerien
Galerien – moderne Kunst mit Andy Warhol
Eine Galerie ist seit etwa 400 Jahren der Begriff für einen Ort, an dem Kunst präsentiert wird, früher vorzugsweise Porträts und Landschaftsbilder, ist heute sehr oft moderne Kunst vertreten. Eine der berühmtesten Galerien ist sicher das, sich in Paris befindende, Louvre. Dieses war ein Teil des königlichen Palastes, heute beherbergt es mehr als 350.000 Kunstwerke.
Galerien können heutzutage sehr vielseitige Ausstellungsorte haben. Beispielsweise eine Lagerhalle, ein zerbombter Hinterhof oder, auch klassisch, ein großes, helles Gebäude. Aktuell wird auch das Internet genutzt um moderne Kunst, wie sie Andy Warhol produziert hat, zu verbreiten und zu veräußern.
Andy Warhol war einer der erfolgreichsten Werbegrafiker am Ende der 1950er Jahre. Mit der Entdeckung der Siebdrucktechnik änderten sich seine künstlerischen Arbeiten. Seine wohl bekanntesten Werke sind die Campbell Suppendosen, ebenso ist er berühmt für seine farblich gestalteten Marilyn Monroe Drucke, die gleichzeitig oft für den Beginn der modernen Kunst gehalten werden. Aber auch Fotografien werden vielfach zur modernen Kunst gezählt.
Moderne Kunst als Aussage
Dies ist jedoch nicht ganz richtig, denn moderne Kunst bezeichnet bereits die Zeit der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts, darunter fallen z.B. Expressionismus, Kubismus und Futurismus. Diese zählten, unter anderen, im dritten Reich als entartete Kunst und wurden vernichtet und verboten. Andy Warhol war ein Vertreter der Pop-Art, damit kann man sagen, seine Hochphase war die Zeit, in der sich diese Art von moderner Kunst bereits etabliert hatte. Sein persönlicher Fingerabdruck zeichnete sich aus, in dem er während seiner Eröffnungen der Galerien Doubles von sich engagierte, um unentdeckt zu bleiben sowie sich vor Attentaten zu schützen.