Fotografien
Fotografien
Fotografien sind Bilder die im optimalen Falle ein Gefühl hervor rufen. Eine glückliche Mama kann man an jeder Ecke auf Werbebilder sehen, aber ein düster erscheinendes Baby – ein junger Dämon- ist nicht alltäglich.
In der Fotographie entstehen Bilder mit düster aussehenden Kindern aber auch Erwachsenen eher zufällig, es ist der Zufall der die Fotografien unmenschlich erscheinen lässt. Nur wenige Meister beherrschen die Kamera so, dass sie den gewollten Effekt mit Licht und Schatten verkörpern und dem Bild eine Seele geben. Die Fotographie ist eine moderne Kunst die durch ganz große wie Leni Riefenstahl, Gunter Sachs, Peter Lindbergh und Karl – Lagerfeld in schwarz-weiß und in Farbe zu Bildern auf Papier verewigt werden die glücklich oder düster unseren Sehnerv stimulieren und dafür sorgen, dass wir am Geschehen auf den Bildern teilnehmen. Fotographie ist eine eigene Kunstepoche geworden.
Fotographie – düster ist nicht immer schlecht
Ein bedrohend erscheinendes Bild bleibt uns länger im Gedächtnis als die sanften Schmusebilder die wir alltäglich in der Werbung präsentiert bekommen.
Woran es liegen mag wissen wir nicht, versuchen aber täglich diesem Phänomen der Fotographie auf die Schliche zu kommen. Wir sind gebannt vom Leid anderer, wir leiden mit oder finden Verachtung für den Täter, wenn es einen gibt. Die negativen Emotionen erwachen in uns bei dem Anblick des Bösen, wir wollen es bekämpfen und träumen uns in die Rolle des edlen Ritters.
Nach einem Besuch in der dunklen Galerie bleiben die Eindrücke wie ein doppelseitiges Klebeband haften. Man wird beschäftigt von den Gedanken und Gefühlen die sich erlaubt haben einen Teil des Körpers für sich in Anspruch zu nehmen. Viele düstere Fotografien werden in Büchern zusammengefasst, führen kurz die Bestseller Listen an und sind dann in jedem Buchhandel zu kaufen.